Online Girokonto ohne Schufa und PostIdent eröffnen

Ein Konto ohne PostIdent zu eröffnen, ist durch VideoIdent einfacher und schneller geworden. Dies spricht für die Bequemlichkeit. Ein Konto ohne Schufa zu eröffnen, hat meist andere Gründe. Häufig spielt die Bonität des Antragstellers eine Rolle. Ein Girokonto ohne Schufa und PostIdent ist allerdings heute keine Seltenheit mehr.

Test & Vergleich: Konto ohne Schufa und PostIdent

Die besten schufafreien Girokonten ohne PostIdent für Deutschland:

Bank Info
openbank

 

Openbank

  • TESTSIEGER
  • Kostenlos – 0,00 € Gebühren
  • Mit MasterCard
  • Girokonto ohne Schufaprüfung
  • Kein PostIdent notwendig
  • Kostenlos Geld abheben am Automaten
  • Mit sehr moderner Konto-App
Openbank Konto kostenlos eröffnen

 


Norisbank

  • Guthabenkonto mit MasterCard
  • Dispo möglich
  • Kein PostIdent notwendig
  • Auch trotz negativer Schufa
  • Kostenlos Bargeld abheben und Nutzung der Deutsche Bank Terminales
  • Sehr gute Banking-App, ausgezeichnet von Focus Money
  • Kontoeröffnung vollständig online
  • Monatliche Gebühr: 7,90 €
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Ohne Girokonto geht es nicht

Eine Teilhabe am Zahlungsverkehr ohne Girokonto ist heute kaum vorstellbar. Nicht umsonst hatte die Europäische Union verfügt, dass jeder Bürger, gleich in welcher Lebenssituation, das Recht auf ein Girokonto hat. Natürlich können Zahlungen mittels Bareinzahlung am Bankschalter vorgenommen werden. Das verursacht aber unnötige Kosten.

Wie funktioniert ein Girokonto ohne Schufa?

Das Girokonto ohne Schufa ist nichts anderes, als ein Konto, das nur auf Guthabenbasis geführt werden kann. Kontoüberziehungen sind grundsätzlich nicht möglich. Ein Girokonto ohne Schufa heißt aber nicht, dass der Kontoinhaber auf das bequeme bargeldlose Bezahlen verzichten muss. Die Konten sind in der Regel mit einer Debitcard von MasterCard oder VISA ausgestattet. Damit sind, im Rahmen des Guthabens, jederzeit bargeldlose Transaktionen im Einzelhandel möglich.

Schwieriger wird es mit Zahlungseingängen, wenn der Begünstigte kein Konto besitzt. Die Zeit der Lohntüte ist schon lange vorbei. Die öffentliche Hand führt ihre Zahlungen auch nur noch im bargeldlosen Zahlungsverkehr aus. Es zeigt sich also, dass ein Girokonto notwendig ist. Ein Konto ohne Schufa zu finden, stellt dabei keine Herausforderung dar.

Konto ohne PostIdent – warum?

Das PostIdent-Verfahren setzt voraus, dass der Antragsteller zu einer Postfiliale geht oder fährt. Gerade im ländlichen Raum ist dies mit zeitlichem Aufwand verbunden. Dazu kommt, dass es in der Regel erst einmal heißt, in der Schlange zu stehen und abzuwarten. Darüber hinaus muss sich der Antragsteller nach den Öffnungszeiten der Postfiliale richten. Kurz, das PostIdent-Verfahren ist zeitaufwendig.

Einfacher geht es mit dem VideoIdent-Verfahren von zu Hause aus. Der Antragsteller benötigt lediglich

  • Ein Smartphone
  • Einen Computer mit Mikrofon, Lautsprecher und Kamera.

Die Legitimationsprüfung erfolgt direkt am Bildschirm. Der Mitarbeiter führt den Kunden durch den gesamten Legitimationsprozess. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass dieses Verfahren bis 22 Uhr abends zur Verfügung steht. Der Mitarbeiter fotografiert den Personalausweis und lässt sich die Daten vom Kunden bestätigen. Am Ende sendet er ihm eine TAN auf das Handy. Mit der Eingabe der TAN betätigt der Kunde die Legitimation. Nach weniger als fünf Minuten ist der Vorgang abgeschlossen.

Es bleibt allerdings die Frage, welches Girokonto ohne Schufa und PostIdent infrage kommt. Einige Anbieter erheben für ein Girokonto ohne Schufa, das Guthabenkonto, überdurchschnittlich hohe Gebühren. Zuletzt wurde die Deutsche Bank AG im Jahr 2020 deswegen von einem Gericht in die Schranken gewiesen.

Das Norisbank Girokonto Plus

Norisbank Guthabenkonto

Es kommt nicht von ungefähr, dass das Norisbank Girokonto Plus als Konto ohne Schufa und PostIdent immer wieder an erster Stelle genannt wird:

Auch als Konto ohne Schufa bietet es seinem Inhaber, alles, was er von einem vollwertigen Girokonto erwartet:

  • MasterCard direct auch ohne Schufa-Anfrage. Der Umsatz wird bei der Debitcard direkt dem Konto belastet.
  • Barabhebungen an über 9.000 Geldautomaten der CashGroup sowie an Shell-Tankstellen und im Einzelhandel.
  • Bareinzahlungen bei allen Geldautomaten der Deutsche Bank AG.
  • Weltweit 36 Millionen Akzeptanzstellen von MasterCard.
  • ApplePay und PayDirekt
  • Online- und Mobilebanking mit PhotoTAN
  • Variable Zinsen auf bis zu 50.000 Euro Guthaben
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Die Norisbank berechnet für dieses Konto, abweichend vom Top Girokonto, eine monatliche Kontoführungspauschale in Höhe von 7,90 Euro. Dies beinhaltet allerdings auch bis zu zwei Servicecards respektive MasterCard direkt ohne Schufa-Anfrage.

Interessenten sollten sich nicht abschrecken lassen, dass für die Kontoeröffnung noch auf das PostIdent-Verfahren verwiesen wird. Die Norisbank hat inzwischen auf das VideoIdent-Verfahren umgestellt. Der Hinweis auf der Homepage sollte allerdings noch korrigiert werden. Er findet sich an anderer, weniger präsenter Stelle.

Bedauerlich ist nur, dass das Norisbank Girokonto Plus nur der privaten Kontoführung dient. Eine Nutzung als gewerbliches Konto ist nicht möglich.

Openbank: Kostenloses Girokonto ohne Schufa und PostIdent

Openbank

Openbank ist ein Produktname der spanischen Banco Santander Gruppe. Das Openbank Girokonto ist mit einer spanischen IBAN versehen. Aufgrund der europäischen Vereinheitlichung bedeutet dies aber keinerlei Nachteil für den deutschen Kontoinhaber.

Das Openbank Girokonto wird ebenfalls auf Guthabenbasis geführt, setzt keine Schufa-Anfrage voraus und ist grundsätzlich kostenlos. Openbank verzichtet auf monatliche Mindestumsätze, um die Gebührenfreiheit zu gewährleisten. Die Zahl der monatlichen Umsätze ist unbegrenzt.

Bestandteil des Kontos ist eine ebenfalls kostenlose MasterCard Debitcard. Diese erlaubt bis zu fünf kostenlose Barabhebungen an Geldautomaten weltweit. Ab der sechsten Verfügung muss der Kontoinhaber mögliche Gebühren des Automatenbetreibers selbst übernehmen. Barabhebungen an Geldautomaten der Santander Gruppe sind weltweit grundsätzlich kostenlos möglich. Für Barverfügungen außerhalb der Eurozone fallen 1,5 Prozent des Umsatzes an Fremdwährungsgebühren an. Der maximale Verfügungsrahmen beträgt am Tag 600 Euro.

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Die Karten

Neben der standardmäßig zum Kontopaket gehörenden MasterCard Debitcard kann der Kontoinhaber auch eine Metalcard nutzen. Grundsätzlich kann der Kontoinhaber für seine Debitcard ein monatliches Reisepaket für 7,99 Euro hinzubuchen. Damit entfallen Umrechnungskosten. Der Kunde genießt auch geldwerte Vorteile bei Reisebuchungen und erhält ein Reiseversicherungspaket.

Für 13,99 Euro im Monat ist die Nutzung der Metalcard möglich. Neben dem Wegfall der Umrechnungsgebühren steht dem Inhaber ein Conciergeservice für Reisebuchungen oder Tischreservierungen im Restaurant zur Verfügung.

Die Kostenpflichtigen Varianten beinhalten generell Preisnachlässe bei ausgewählten Partnern von Openbank, beispielsweise SKIworld, booking.com oder AVIS.

Mit der Spendenfunktion kann der Karteninhaber seine Umsätze jeweils auf den nächsten vollen Euro aufrunden und die Differenz an eine von ihm gewählte NGO (Non Governmental Organisation) spenden.

Sowohl die klassische Debitcard mit frei wählbarem Muster als auch die Metalcard sind mit Apple Pay und Google Pay kompatibel.

Als dritte Karte steht auf Wunsch auch noch eine virtuelle Kreditkarte auf Guthabenbasis zur Verfügung. Diese ist ausschließlich für Bezahlvorgänge im Internet gedacht. Das Guthaben kann zwischen einem Cent und 2.000 Euro betragen.

Die Antragstellung

Um das Openbank Konto zu eröffnen, muss der Kunde die App aus dem Apple Store oder aus Google Play herunterladen. Anschließend erfolgt die Eingabe der persönlichen Daten. Die Legitimation kann entweder mittels VideoIdent oder durch eine Überweisung von einem anderen Konto des Antragstellers erfolgen. Der Antragsprozess wird beendet, in dem der Neukunde eine TAN eingibt, die ihm von Openbank zur Bestätigung zugesendet wurde.

Der Ausgabenmanager

Dieses Tool, das lernfähig ist, ermöglicht es dem Kontoinhaber, seine Ausgaben in Kategorien zusammenzufassen. Damit hat er zum einen immer den Überblick, wofür er aktuell Geld ausgibt. Er kann die laufenden Ausgaben in der jeweiligen Kategorie auch mit denen anderer Monate vergleichen.